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Das große Clausthal: Ansichten einer Industrielandschaft und ihrer Menschen in Vergangenheit und Gegenwart

Das große Clausthal: Ansichten einer Industrielandschaft und ihrer Menschen in Vergangenheit und Gegenwart

By Friedrich Balck

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Publish Date

2000

Publisher

Papierflieger

Language

-

Pages

-

Description:

Südwestlich von Clausthal gibt es zwei Täler, durch die das Regenwasser in Richtung Innerste fließen kann. Das südliche trägt den Namen Klein-Clausthal. Das nördliche, an dessen Südhang die Bundesstraße 242 verläuft, reicht hinauf bis in das Stadtgebiet um die Holzkirche herum. Es lässt sich sinngemäß mit Großes Clausthal bezeichnen. Hier war die Keimzelle des Clausthaler Bergbaus. Die Grube *Drei Brüder* ist eine der ersten Gruben seit der Verkündung der Bergfreiheiten. Ihr Schacht liegt westlich der Straße Teichdamm, sie nahm 1560 ihren Betrieb auf. Neben einigen beschrifteten Hinweistafeln (Dennert-Tafeln) gibt es kaum Hinweise auf den ehemaligen Bergbau in diesem Stadtgebiet. Etwas unterhalb im Tal stehen weitere Tafeln, die auf die Gruben *Thurm Rosenhof* und *Alter Segen* hinweisen. Am Ende des Tales zeugt das eiserne Fördergerüst am Ottiliae-Schacht von einer großen Blüte in dieser Landschaft. Bei der ersten Hinsehen scheint heute das Fördergerüstnebendem Oberharzer Wasserregal das einzig sichtbare Zeichen zu sein, das an den Bergbau erinnert. Alle anderen Spuren des Bergbaus sind durch Rekultivierungsmaßnahmen oder Rückeroberung durch die Natur so verdeckt, dass sie kaum zu erkennen sind.